Morgan Stanley: TLFI setzt den Abstieg zum zweiten Mal in Folge fort

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Der Truckload Freight Index von Morgan Stanley ist in den letzten zwei Wochen zurückgegangen und hat die Saisonalität nun zwei Mal in Folge untertroffen. Diese saisonale Verlangsamung ist nicht ungewöhnlich, da Juli und August tendenziell schwächer sind.

Der Morgan Stanley TFLI ist ein breit angelegtes Maß für die inkrementelle LKW-Ladungsnachfrage im Vergleich zum inkrementellen LKW-Ladungsangebot. Es wird als Indikator für die LKW-Ladekapazität angesehen.

Morgan Stanleys Update vom 8. August stellte fest, dass die Kassakurse für die erste Augustwoche gegenüber Juli leicht gesunken waren. Die Raten sind jetzt um etwa 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, im Gegensatz zu etwa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr im Juli.

Das Update sagt voraus, dass die nächste Verschärfungsrunde in der Woche vor dem Labor Day stattfinden wird und möglicherweise bis zur Hauptsaison andauern wird.

„Der Dry Van Index tendierte sequenziell nach unten und übertraf die Saisonalität, was sowohl auf eine schwächere Nachfrage als auch auf eine stärkere Kapazitätserweiterung zurückzuführen ist“, heißt es in dem Update. „Unsere geradlinige Prognose geht davon aus, dass 2018 für den Rest des Jahres über 2014, aber unter 2017 liegt.“

Sinkende Nachfrage, steigendes Angebot

Die Nachfragekomponente des Morgan Stanley-Index ging sequentiell zurück, direktional konsistent und unterdurchschnittlich saisonal zwei Aktualisierungen in Folge. Die Nachfrage sank sequenziell um etwa 1.550 Basispunkte im Vergleich zu ihrem durchschnittlichen Rückgang von etwa 570 Basispunkte, laut der Aktualisierung

Die Angebotskomponente des Index stieg sequentiell, direktional konsistent und unterdurchschnittlich saisonal. Das Angebot stieg sequenziell um etwa 1,830 bps, verglichen mit einem durchschnittlichen Rückgang von etwa 970 bps, so das Update.

Morgan Stanleys Reefer- und Flatbed-Indizes sanken ebenfalls sequentiell, direktional konsistent und saisonal unterdurchschnittlich. Die Aktualisierung stellt fest, dass sich beide Indizes auf dem höchsten Stand seit 2014 befinden.

Während der J.D. Power Valuation Services Used Truck Report des letzten Monats, der aktuellste verfügbare, weiterhin ein gedämpftes Angebot im Juni meldete, verzeichnete er einen kleinen Anstieg des Auktionsvolumens.

J.D. Power Senior Analyst Chris Visser prognostizierte einen Anstieg des Angebots in der zweiten Jahreshälfte aufgrund des steigenden Auktionsvolumens im Juni, historischer Muster und eines extrem hohen Volumens neuer LKW-Bestellungen, als FreightWaves letzten Monat mit ihm sprach.

Umfrageergebnisse

Die zweiwöchentliche Truckload Sentiment Survey von Morgan Stanley umfasst die Meinungen von „Hunderten von Verladern, Spediteuren und anderen Kontakten der LKW-Branche im Hinblick auf Trends vor Ort“, so die Methodik des Unternehmens.

In der jüngsten Umfrage äußerten sich 74 Prozent der Befragten positiv zur aktuellen Nachfrage, 24 Prozent neutral und 2 Prozent negativ.

„Die Nachfrage muss etwas nachlassen“, sagte ein Versender, der die Umfrage beantwortete. „Wir hatten 10 Tage mehr LKW-Angebote als Ladungen zu versenden. Das haben wir seit ungefähr einem Jahr nicht mehr gesehen.“

Die Umfrageteilnehmer berichteten über ähnliche Gefühle in Bezug auf das Angebot, wobei 75 Prozent eine positive Stimmung, 22 Prozent eine neutrale und 3 Prozent eine negative Stimmung äußerten.

„Der Spotmarkt hat sich abgeschwächt, obwohl er immer noch deutlich über dem Niveau der Vergangenheit liegt. Immer noch täglich und weit im Voraus um einen Faktor überbucht „, schrieb ein Carrier, der auf die Umfrage geantwortet hatte. „Die Brokerage-Kapazität ist immer noch sehr eng, aber nicht so eng wie vor einem Monat. Reefer Markt immer noch sehr eng.“

( Bilder: Morgan Stanley)

Ganze 93 Prozent der Umfrageteilnehmer äußerten eine positive Stimmung gegenüber den aktuellen Zinssätzen, und 7 Prozent gaben eine neutrale Stimmung an. Null Prozent berichteten von einer negativen Stimmung gegenüber den Zinsen.

„Wir erleben die normale saisonale Lockerung der Kapazität, erwarten aber, dass sich der Markt im Frühherbst wieder strafft“, sagte ein Broker, der auf die Umfrage geantwortet hatte. „Jede Störung des Frachtflusses wie ein Hurrikan wird den Markt für den Rest des Kalenderjahres schnell beschleunigen.“

Auf die Frage nach ihren Erwartungen an die Nachfrage in den nächsten drei Monaten äußerten sich 76 Prozent Die Befragten äußerten sich positiv, 22 Prozent neutral und 2 Prozent negativ.

Die Stimmung in Bezug auf das Angebot blieb in den nächsten drei Monaten genau gleich wie die aktuelle Stimmung in Bezug auf das Angebot.

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